Das Coronavirus – ein Überblick

von Paul Bentage (10c)

 

Kein Thema ist zurzeit mehr in den Medien vertreten als das Coronavirus. Das Coronavirus, unter Experten auch COVID-19 genannt, ist eine Krankheit die unter anderem für Atembeschwerden sorgt. Ende Dezember 2019 trat das Virus das erste Mal in der chinesischen Stadt Wuhan auf und entwickelte sich im Januar 2020 zu einer Epidemie in China. Es wird vermutet, dass Fledermäuse die Ursache des Virus sind und dass es über Tröpfcheninfektion und Schmierinfektionen weitergegeben wird.

Verlauf des Virus

Am 13. Januar wurde die erste Infektion außerhalb Chinas und am 23. Januar die erste außerhalb Asiens festgestellt. Bei beiden Fällen soll es jeweils Verbindungen zum Risikogebiet Wuhan gegeben haben. Am 25. Januar erreichte das Virus schließlich Europa. Am 11. März wurde die bisherige Epidemie zu einer Pandemie erklärt und am 14. März wurden drastische Maßnahmen zur Unterbindung des Virus unternommen, sodass in vielen Ländern die Schulen geschlossen wurden. Zudem müssen Angestellte vieler Unternehmen von diesem Zeitpunkt an im Homeoffice arbeiten. In manchen Ländern wurde zu dem noch eine Ausgangssperre verhängt. Während sich die Lage in anderen Ländern weiter verschlimmert, hat sie sich in Wuhan, der „Ursprungsstadt“ bereits wieder gebessert. Seit dem 29 März ist es den Menschen wieder gestattet in die Stadt einzureisen. Allerdings ist das Ausreisen bisher noch immer untersagt. Während die Anzahl der Infizierten pro Tag in Deutschland langsam sinkt, nimmt sie besonders in den USA, vor allem in New York drastisch zu. So sollen, laut den offiziellen Zahlen, in New York mehr Menschen infiziert sein, als in jedem anderen Land auf der Welt.

Wirtschaftliche Folgen

Dass die Corona-Pandemie wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen wird, steht nicht zur Debatte. Die Frage lautet nur wie stark diese ausfallen werden. Ein wichtiger Punkt hierbei spielt die Dauer der Pandemie. Bis heute ist noch ungewiss, wie lange es dauern wird, bis wir ein Heilmittel bzw. einen Impfstoff gegen das Virus in den Händen halten. Allerdings machen sich schon jetzt die ersten Auswirkungen bemerkbar. Viele Kleinläden und Geschäfte stehen kurz vor dem Bankrott. Zudem ist die Kurzarbeitsrate in Deutschland so hoch, wie noch nie zuvor. Städte, die vom Tourismus leben, werden ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten stecken und auch Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenrate drastisch zunehmen wird.

Schutz vor dem Virus

In vielen Ländern wird das öffentliche Leben eingeschränkt. In manchen Ländern, wie zum Beispiel in Italien, geht es sogar so weit, dass die Menschen nur noch ihre Häuser verlassen dürfen, um einkaufen zu gehen. In Deutschland gibt es bislang noch keine offizielle Ausgangssperre, allerdings soll der Kontakt zu anderen Menschen vermieden oder stark eingeschränkt werden. So ist es den Menschen nur noch gestattet sich mit höchstens einer anderen Person, die kein Familienmitglied ist, zu treffen. Des Weiteren haben Firmen teilweise ihre Produktion auf Produkte, wie Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte umgestellt, um ebenfalls einen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus leisten zu können. Zu dem wird den Menschen empfohlen sich regelmäßig die Hände zu waschen und bei Husten- oder Niesreiz ein Taschentuch oder die Armbeuge statt den Händen zu verwenden. Außerdem sollen unnötige Berührungen im Gesicht vermieden werden.

Zusammengefasst kann man sagen, dass wir nicht viel gegen das Virus unternehmen können, außer uns an die Vorschriften und besonders an die Kontaktsperre zu halten, um so die Ausbreitung zu verlangsamen.