Licht für Afrika – Wir machen mit!

Licht für Afrika – Wir machen mit!

Herr Dörfler nahm sich mit seiner Gruppe während der Projekttage dem Thema „Licht für Afrika“ an.

Bei diesem Projekt stellen die Schüler und Schülerinnen des Stiftsgymnasiums aus verschiedenen Klassenstufen selbst gebaute Lampen her, um diese hauptsächlich an hilfsbedürftige Menschen im westafrikanischen Staat Gambia zu schicken.

Hierbei leistet die Themengruppe mit ihrer Arbeit eine Unterstützung des Vereins „Yirabah“. Siegfried Ester, dessen Tochter Vorsitzende des Vereins und mit einem Gambier verheiratet ist, erzählte uns, dass die Schwerpunkte des Vereins—zusätzlich zu den Lampen—auf Projekten zur Selbsthilfe, Ökologie und Nachhaltigkeit lägen. Im Allgemeinen würden versucht, die Lebensbedingungen der Menschen in Afrika auf lange Sicht zu verbessern. So genannte Schattenplätze sind ein Beispiel für die Arbeit des Vereins. Ebenjene sind, wie der Name es schon anklingen lässt, schattige Überdachungen in afrikanischen Dörfern – bekanntermaßen werden dort im Sommer sehr hohe Temperaturen erreicht. Zusätzlich dazu wurden etwa auch eine solarbetriebene Erdnussölmühle oder eine Reisschälmaschine zur Unterstützung des Dorfes installiert.

Siegfried Ester berichtete berührend von der Situation der Menschen vor Ort. In vielen Dörfern gäbe es beispielsweise keinen Strom, was fatale Auswirkungen auf die Lebensqualität der Afrikaner habe. Aufgrund der Nähe zum Äquator werde es dort um 18 Uhr dunkel, was bedeute, dass es praktisch keine Möglichkeit mehr gebe zu lernen und zu arbeiten. Viele Kinder könnten ihre Schularbeiten nur an Tankstellen erledigen, weil es dort Licht gebe. Manche Mädchen schliefen auch dort, weil der Heimweg oft sehr gefährlich sei. Lebensumstände, die für uns Europäer unvorstellbar erscheinen.

Die gelöteten Lampen könnten nun dabei helfen, genau diese Probleme in gewissem Maße zu lösen. Mit Hilfe des Lichts sei den Kindern eine grundlegend bessere Aussicht dafür gegeben, sich schulisch zu bilden und eine perspektivvollere Zukunft anzustreben. Man muss jetzt eben nicht mehr an Tankstellen lernen.

Beeindruckend führte der Vortrag zu „Licht in Afrika“ die Notwendigkeit der Vereinsarbeit und die damit unmittelbar geleistete Hilfe auf. Unglaublich, wie große Veränderungen im vermeintlich Kleinen beginnen können.

 

Weitere Informationen zum Projekt und dem Verein „Yirabah“ finden Sie unter folgender Internetadresse: „www.yirabah-gambia.org“. Auch Unterstützung in Form von Spenden zu leisten ist dort möglich.

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