Viel Luft, damit es kracht

von supergirl

Viel Luft um Nichts.

Der erste Gedanke vieler Leute beim ersten Öffnen einer Chipstüte ist „Was macht da bloß diese elendige Luft in meiner Tüte? Und wieso ist da so viel davon?! Mogelpackung! Ich werde belogen und betrogen!“

Total unnötig, oder? Doch wie so oft im Leben, zeigt sich auch hier: falsch gedacht.  Denn so gerne wir es auch verleugnen würden; die Luft ist tatsächlich aus gutem Grund da.

Erst einmal wäre da das Offensichtliche: Wir Konsumenten wollen unsere Chips nun einmal eher in Form eines großen, flachen, knackigen Chips essen, anstatt als verkümmerte Krümel von etwas, was sich einmal Chips nannte. Die Luft wirkt als eine Art Puffer zwischen möglichem Druck, der von außen auf die Verpackung wirkt. Die Verpackung ist meistens sehr dünn und kann dadurch Einflüsse von außen kaum aufhalten oder abfangen und den Inhalt –  in diesem Fall den dünnen, zerbrechlichen Chips – schützen.

Dass die Luft aber streng genommen gar keine Luft ist, wissen die wenigsten. Es handelt sich tatsächlich um ein Gasgemisch, das die Chips frisch und knackig hält. In diesem Gasgemisch befinden sich Stoffe, die Wasserdämpfe in der Verpackung binden, damit die Chips eben jene nicht aufnehmen und so bleiben, wie wir sie am liebsten essen.

Wenn ihr also das nächste Mal eine Chipstüte öffnet, freut euch über viel Luft um Nichts.

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