Zeugniszeit, fröhliche Zeit, Teil 2. Oder: Von einem, der nun richtig lernt.

von magneto

Richtiges und Selbstständiges Lernen leicht gemacht

Dass du nach unserem letzten Artikel motiviert warst und nun anfängst dich im Unterricht besser zu beteiligen, ist ja schön und gut, aber lange noch nicht ausreichend. Außerhalb der Schule musst du auch lernen und üben. Dazu sind Hausaufgaben doch da, oder? Aber auch Hausaufgaben sind nicht genug. Auch für Klassenarbeiten muss man so viel lernen wie möglich und das sollte man tun, so früh es nur geht. Aber wie lernt man denn richtig außerhalb der Schule???

Schritt 1: Finde heraus, wie und wo du am produktivsten bist.

Ich persönlich bevorzuge stille Orte, wo ich konzentriert und ungestört arbeiten kann. Manchmal lasse ich im Hintergrund leise Musik laufen, damit es nicht zu still ist. Aber wenn ich schon Musik laufen lasse, dann eher ruhige Instrumental-Lieder. Würde ich nämlich meine Lieblingsbands spielen lassen, könnte ich mich kaum auf das konzentrieren, was ich tue und lauthals mitsingen.

Achte darauf, dass dein Schreibtisch bzw. der Ort an dem du lernst ordentlich ist. Lass auf jeden Fall nur die Sachen liegen, die du brauchst und packe alle andere weg.

Wenn du das tust, hast du schon die richtige Atmosphäre zum Lernen und kannst produktiver sein.

Schritt 2: Teile dir deine Zeit richtig ein.

Ich bin mir sicher, ich war nicht die einzige, die immer ein Tag vor einer Klassenarbeit angefangen hat zu lernen. Ich war meistens bis um 4:00 Uhr morgens wach und habe nichts von dem verstanden, was ich gelernt hab und war am nächsten Tag fix und fertig. Ich hatte Glück als ich noch eine 4 bekam. Anstatt früher zu lernen, habe ich einfach nachmittags nach der Schule Stunden auf Twitter verbracht. Mittlerweile habe ich gelernt, zwei Wochen vor der Klassenarbeit mit dem Lernen zu beginnen und das mindestens eine halbe Stunde täglich. Wenn man täglich eine halbe Stunde in ein Fach investiert, versteht man den Stoff nicht nur besser, sondern ist auch für den Unterricht gut vorbereitet.

Mach dir einen Plan (am besten am Tag davor bevor du schlafen gehst) von dem, was du am nächsten Tag lernen willst und wie viel Zeit du dafür investieren willst. Gestalte ihn wie einen Stundenplan. Baue sinnvolle Pausen ein. Nimm dir nicht zu viel vor, denn wenn du dir zu viel vornimmst, bist du überfordert und gibst schnell auf.

Schritt 3: Mach es dir gemütlich, aber auch lernfreundlich

Zieh dich gemütlich an. heize bzw. kühle dein Zimmer und hol dir etwas Kleines zum Naschen. Hier empfehlen sich besonders Trockenfrüchte, Nüsse und Bitterschokolade. Setz dich dorthin wo du denkst, dass du ganz besonders konzentriert arbeiten kannst. Es kann dein Bett sein, es kann die Küche sein, es kann ein Sitzsack sein. Es ist egal,  denn sobald du dort arbeiten kannst, ist es gut. Räume alles weg, was dich ablenken oder einschränken könnte. Das heißt: das Handy muss weg. Am besten legst du es in eine Ecke ganz weit weg von dir selbst. Schalte es aus. In den Pausen, die du dir hin und wieder gönnst, kannst du gerne dein Handy wieder zur Hand nehmen. Das Handy lenkt beim Lernen nur ab, denn sobald man es sieht, denkt man an die Nachrichten die man vielleicht empfängt und an das neue Bild, das hochgeladen worden sein könnte. Das ist sehr unproduktiv.

 Schritt 4:Ran an den Speck!!!“

Nun kannst du anfangen zu lernen. Lese deine Aufschriebe nochmal durch und versuche dich an das zu erinnern, was dein Lehrer erklärt hat. Schreibe es mit Bleistift daneben. Falls du den Stoff nicht verstehst, notiere dir mit Bleistift Fragen, die du hast. Suche dir dann in deinem Schulbuch eine Seite, wo der Stoff erklärt wird. Wenn du ihn immer noch nicht verstehst, frag deine Eltern oder deine älteren Geschwister/Klassenkameraden. Wenn das nicht geht, darfst du ausnahmsweise das Handy holen. Mach die Aufgaben, die ihr im Unterricht gemacht habt nochmal und kontrolliere anschließend die Lösungen. Erledige dann andere Übungsaufgaben (meist sind es die Hausaufgaben). Nimm den Zettel, auf dem du deine Fragen aufgeschrieben hast zur Hand und überprüfe, ob du sie selbst verstanden hast. Schreibe dann eine kurze leserliche Zusammenfassung.  Wenn dies nicht der Fall ist, leg den Zettel in dein Heft/ Ordner und stell deinem Lehrer, wenn du ihn das nächste Mal siehst die Fragen.

 

Das Lernen ist gar nicht so schwer. Man muss sich einfach nur denken, dass man es kann. Und wenn es nicht geht, gibt es den Förderunterricht an unserer Schule und auch viele Nachhilfelehrer, die einem helfen können, wenn einem das Lernen schwerfällt.

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